Für Andreas Schmitt
    Für Andreas Schmitt

Dein Leben

Zitat: „Sein Lebensweg war nie gerade – aber ich mag ihn.“


Du wurdest am 20.11.1986 in Koblenz geboren.

Als man Dich mir in den Arm legte, warst Du ganz still und schautest mit großen dunklen Augen die Welt an.

Mit 10 Monaten krabbeltest Du bereits munter herum und an allen möglich und unmöglichen Dingen hoch. Auch das Laufen an meinen Händen machte Dir riesigen Spaß. Doch am allerliebsten saßt Du am Tisch und futterste von all den guten Dingen ordentlich mit. Schon als kleiner Bub warst Du immer der Erste am Tisch – stellte ich einen leeren Teller hin, dann setztest Du dich davor. Essen war immer toll.
Nicht zu fassen, wie gertenschlank Du immer warst! 

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Als Du 1 Jahr alt warst, wurde ich wieder berufstätig und die Groß-Familie Baldes wurde Dein 2. Zuhause. August wurde Dein auserwählter „Bu-papa“ und Anette sorgte mit der Oma des Hauses für alle leiblichen Bedürfnisse. Die bereits erwachsenden Kinder der Familie nahmen Dich liebevoll auf. Selbst an meinen freien Tagen besuchtest Du die „Baldes“ (später erfuhr ich dann, dass dort noch ein Schnuller und Dein Nuckeltuch versteckt gehalten wurden!).

In dieser Zeit zeigte sich schon Deine Vorliebe zur Mechanik. August’s Werkstatt und der Schrotthaufen im Hof waren Deine Lieblings-Aufenthaltsorte. Es gab für Dich nichts Schöneres als mit Deinem Bu-papa etwas zu reparieren oder umzubauen.

 

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Als Du 5 1/2 Jahre alt warst, sind wir in unser Haus nach Koblenz gezogen und Du wurdest in Koblenz-Arzheim eingeschult. Als kleiner ABC-Schütze standest Du am ersten Tag auf dem Schulhof herum und wusstest nicht so genau, was alles auf Dich zukommt. Doch schnell hattest Du die Herzen Deiner Lehrerinnen und Lehrer erobert und tiefe Freundschaften mit einigen Deiner Klassenkameraden geschlossen.
Besonders toll fandest Du den jungen Lehrer Riebenstahl, der mit der Klasse einige Projekte durchführte. Unter anderem auch den Garten der Kinder.

 

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Nach der Grundschulzeit versuchtest du Dich auf dem Gymnasium Asterstein, wechseltest aber nach 2 Schuljahren zur Regionalen Schule auf dem Mallendarer Berg.
Dort entwickeltest Du Dich von einem schüchternen Jungen in einen selbstbewussten Teenie, und in Deiner Sturm und Drang-Phase - als „Trendsetter“ berühmt- setztest Du Deiner Kreativität und Lebensfreude kaum Grenzen.

Auch Dein Interesse und Deine Begabung zu naturwissenschaftlichen Fächern kamen voll zur Entfaltung.
So wetteste Du des Öfteren vor Mathematikarbeiten mit Deinem Lehrer um XL-Menü’s bei McDonalds, wer von Euch beiden die Aufgaben als Erster ausgerechnet hat. Und - Du hast gewonnen!

Auch die Teilnahme am Projekt „Jugend forscht“ und der Gewinn auf Landesebene (Bundesweit konnte das Team aufgrund des Alters nicht teilnehmen) waren für Dich absolute Highlights. 



Ebenso konnte Dein Traum von einer eigenen „Maschine“, eine Yamaha DT, in dieser Zeit erfüllt werden. Das war natürlich das Größte!

Da Du schon von klein auf als Berufswunsch „Maschinenbauingenieur“ hattest, wechseltest Du nach der Mittleren Reife zum Beruflichen Gymnasium, Fachrichtung Technik, in Koblenz.
Doch das war es nicht.

Du wähltest nach einigen Beratungsgesprächen den Ausbildungsberuf als Bauzeichner.
So begann  im September 2004 Deine Ausbildung im Architekturbüro Funnekötter und Weinand in der Fachrichtung Tief-, Straßen- und Landschaftsbau.

Du warst flügge. Im Herbst 2005 bezogst Du Deine erste eigene Wohnung in Neuhäusel und im Sommer 2007 hast Du Deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Dank der großen Unterstützung und des Zuspruches durch Deinen Chef, Herrn Weinand, hast Du dann ein berufsbegleitendes Technikerstudium mit der DAA begonnen.

Wir waren so stolz auf Dich! Du hattest Deinen Weg fest im Blick.

Unfassbar, das er zu Ende ist..........................

 

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© Eveline Puderbach